Biographischer Tanz

In den eigenen Bewegungen Halt finden, sich flexibel mit dem großen Ganzen mitbewegen, den Anker in sich selbst finden.
Im Tanz kann die Heilkraft genutzt werden, die aus der Bewegung mit sich selbst kommt. Es geht nicht darum, bestimmte Tanzstile oder Schrittfolgen zu lernen. Das Aussehen der Bewegungen ist nicht entscheidend, das Wahrnehmen von Bewegungsimpulsen und das Vertrauen in den individuellen Ausdruck stehen im Vordergrund. Einfache Bewegungen und Gesten, kleine Bewegungsspiele und einfache Drehungen lassen uns auf einer tieferen Ebene in Kontakt zu uns kommen. Das der-Musik-Folgen und dem Rhythmus sowie achtsames Wahrnehmen unserer Gefühle und Impulse, helfen uns in den freien, individuellen Ausdruck zu kommen. Körper- und Selbstwahrnehmung werden gestärkt und das Bewegungsrepertoire kann erweitert und Bewegungsmuster verändert werden.
Im Biographischen Tanz geht es darum, sich mit seinen Gefühlen, Impulsen und seinem Unterbewussten zu verbinden und so in einen kreativen und zugleich heilsamen Tanzprozess einzusteigen. Menschen jeden Alters haben hier die Möglichkeit, sich mit ihrer Geschichte auf positive Art zu beschäftigen, sich in ihr zu bewegen, um eine Verbesserung der persönlichen Lebensumstände zu ermöglichen, sowie auch Klarheit für die Wünsche an die Zukunft herauszukristallisieren. Ich möchte den Menschen darin unterstützen, wohlwollend und bejahend auf sein Leben zu blicken, sich selbst und das Erlebte würdigen und annehmen zu können.
Auf Wunsch wird das Erlebte in Gesprächen ausgetauscht, weitergehend über die Elemente des Schreibens und Malens verarbeitet.
Wichtig: Vorkenntnisse hierzu sind nicht nötig!
Der Biographische Tanz richtet sich an Menschen, die sich kreativ mit sich selbst auseinandersetzen möchten. Mein Angebot ist nicht als Therapie im Sinne von Feststellen oder Heilen von schweren seelischen Störungen zu verstehen.
Ich arbeite nach Methoden der Tänzerinnen Anna Halprin und Gabrielle Roth. Wie Anna Halprin verbinde ich in meiner Arbeit mehrere kreative Elemente miteinander: das Bewegen/Tanzen, das intuitive Malen und Schreiben. Sie verbinden sich zu einem sinnvollen Ganzen und bestärken den Zugang zu unserer Kraftquelle, unserem Unbewussten.
Gabrielle Roth entwickelte Die Fünf Rhythmen, die ich in meiner Arbeit integriere. Es gibt keine Technik, wie es sich zu bewegen gilt, kein richtig und kein falsch. Es geht bei den Fünf Rhythmen darum, dass sich die/der Tanzende aus sich selbst heraus bewegt, wie es für sie/ihn stimmig ist.
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